Die Formel für das Glück

Massimo Pigliucci, Die Weisheit der Stoiker


“Die Stoiker übernahmen die Klassifikation des Sokrates und stellten sich diese vier Aspekte der Tugend als vier eng miteinander verknüpfte Charakterzüge vor: praxisbezogene Weisheit, Mut, Mässigung und Gerechtigkeit.”
S.107

Unsere Kunst, sich selber im Rahmen eines Ganzen zu betrachten, liegt vor allem darin, zu erkennen, auf welche Dinge man selber Einfluss hat.
Natürlich treffe ich eigene Entscheidungen, die sich später als gut oder schlecht erweisen, aber das weitere Umgehen damit bindet meine Entscheidung in einen viel grösseren Kreis ein. Wir Menschen sind fehlbar, an der Erkenntnis geht kein Weg vorbei.
Das Wichtige an unserem Handeln ist, wie wir damit umgehen. Was bringt uns weiter?
Was bringt es, einen Stein anzuschreien? Kommen wir weiter durch Hiobsbotschaften in den Medien?
Pigliucci zeigt auf, was jedermann tun kann, um die Welt ein Stück besser zu machen.
Anhand von Beispielen aus der aktuellen Zeit, aber auch mit Geschichten und Äusserungen des stoischen Philosophen Epiktet.
Eindringlich, gespickt mit vielen kleinen humorvollen Sequenzen gelingt es dem Autor, seine Leser in Bann zu ziehen und und die stoischen Theorien in unseren Alltag einzubinden.
Die Welt will erobert sein in kleinen Schritten!


“Es ist immer wieder die alte Frage: Wem folge ich im Ernstfall mehr: dem Gesetz oder dem Gewissen? Ehrlich gesagt, weiss ich darauf keine Antwort. … Sokrates war mutig genug, die für ihn negative Entscheidung zu fällen, Snowden nicht. Aber wer bringt schon so viel moralische Grösse auf wie der alte Sokrates- und genau deshalb gehört er zu den von den Stoikern am häufigsten verwendeten Vorbildern.”
S.75

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