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Das radikale Böse

Eine kurze Geschichte der Gewalt

von Jörg Baberowski (Autor)
Buch (Softcover), Seiten, NZZ Geschichte, 2018

Zugegeben, wir waren ein bisschen nervös, als wir den Text zur Geschichte der Gewalt bei Jörg Baberowski, Professor für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin, bestellt hatten. Dass der Artikel hervorragend sein würde, daran zweifelten wir nicht, Baberowski ist einer der führenden Experten für den Stalinismus und hat mit Räume der Gewalt ein brillantes Buch zum Thema geschrieben. Ein Glück, einen solchen Titelautor zu haben.
Nein, was uns umtrieb, war die Frage: Wie bebildern wir diesen Text? Muten wir Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, Fotos von den schlimmsten Gewaltexzessen der Menschheitsgeschichte zu? Oder lassen wir den Text illustrieren, um dem Schrecken mit einer gewissen Distanz zu begegnen? Nach langen Diskussionen haben wir uns für eine dritte Möglichkeit entschieden, eine Art, die uns der Kernaussage des Textes angemessen scheint: Wir zeigen ausschliesslich die Auswirkungen von Gewalt auf Menschen, die überlebt haben.
Baberowskis so klarsichtiger wie illusionsloser Streifzug durch die Geschichte der Gewalt lässt nur einen Schluss zu: Wir Menschen sind jederzeit gewaltbereit, vorausgesetzt, die Umstände lassen dies zu. Im Laufe der Geschichte aber konnten wir unsere Gewaltbereitschaft eindämmen, indem wir Institutionen errichtet haben, die uns voreinander schützen. Diesen Schutzwällen sollten wir unbedingt Sorge tragen.

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Buchdetails

TitelDas radikale Böse
UntertitelEine kurze Geschichte der Gewalt
ProduktartBuch
EinbandSoftcover
SortimentNeu
VerlagNZZ Geschichte
ReiheNZZ Geschichte
ISBN978-3-03810-266-3
Erscheinungsjahr2018
Anzahl Seiten
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